Migräne
Während nahezu Jeder hin und wieder einmal unter mehr oder minder schweren Kopfschmerzen leidet, ist die Migräne ein Plagegeist, der zu den chronischen Krankheiten zu rechnen ist, und dem therapeutisch nur sehr schwer zu begegnen ist.
Auch hier gilt: Die Ursachen liegen sehr häufig schon in der Familiengeschichte begründet. Das heißt nicht, dass bereits Migräneerkrankungen aufgetreten sein müssen, es können auch andere Krankheiten sein, die uns zeigen, wo die Ursachen liegen und die den Weg weisen, den wir gehen können.
Jedenfalls sind die bekannten „Ursachen“ wie Stress, bestimmte Speisen etc. nicht die wirklichen Ursachen der Migräneerkrankung, sondern wahrscheinlich die Auslöser eines Anfalls.
Für die Behandlung einer Migräneerkrankung kommen mehrere Therapieformen - einzeln oder in Kombination - in Betracht. Ganz nach Ihren Wünschen.
Homöopathie
Die Homöopathie kann auf zweierlei Weise helfen. Sie kann einmal eingesetzt werden, um den akuten Anfall zu beherrschen, d.h. man kann im Anfall ein Mittel geben, das „für dieses Mal“ die Schmerzen nimmt bzw. erträglich macht. Nachdem die Schmerzen abgeklungen sind, kann die chronische Behandlung begonnen werden, um das Übel sozusagen an der Wurzel zu packen.
Für die klassisch-homöopathische Behandlung ist dann eine umfangreiche Fallaufnahme nötig, die sowohl die Familiengeschichte als auch alle Vorerkrankungen, und natürlich die aktuellen Beschwerden und Befindlichkeiten erfasst. Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren muss dann das richtige Mittel gefunden werden. In den allermeisten Fällen sind mehrere Mittel erforderlich, die nacheinander - häufig im Abstand von mehreren Wochen - gegeben werden.
Kinesiologie
Mit Hilfe der Kinesiologie können Ungleichgewichte im Meridiansystem gefunden und ausgeglichen werden. Die so erreichte Verbesserung des Energieflusses kann sehr schnell eine heilsame Wirkung haben und häufig eine längere anfallsfreie Periode bewirken.
Auch kann die Kinesiologie gut eingesetzt werden, um psychischen Stress aufzuspüren und - wiederum durch Stärken der zugehörigen Meridiane - zu neutralisieren. Diese Methode empfiehlt sich besonders, wenn die Migräneattacken immer wieder in denselben Situationen auftreten. Ein solches Beispiel ist z.B. die sogenannte Wochenendmigräne, die immer in Entlastungssituationen auftritt.
Reiki
Reiki ist sehr hilfreich im akuten Anfall. Es bewirkt eine sehr tiefe Entspannung und kann so den Schmerz vollständig beheben. Nach dem Anfall ist es ratsam, die Behandlungen fortzuführen, um weitere Attacken zu vermeiden. Wenn der Patient selbst oder ein Angehöriger Reiki erlernt, kann täglich behandelt werden, ohne dass weitere Kosten entstehen. Der erste Grad ist gut, um die körperlichen Symptome zu behandeln. Wenn psychische Probleme im Vordergrund stehen, sollte aber auch erwogen werden, nach einigen Monaten den zweiten Grad zu erwerben, mit dessen Hilfe das Unterbewusstsein erreicht werden kann. Erst dadurch ist eine bleibende Besserung zu erzielen.